Research mit stabilen Communities

Im Zentrum stehen feste Communities mit persönlich verifizierten Teilnehmenden, die wir gezielt aufbauen und kontinuierlich betreuen.

Im Gegensatz zu klassischen Onlinepanels handelt es sich um keine lose Sammlung von Profilen, sondern um stabile Gruppen mit bekannter Teilnahmehistorie.

So entsteht eine Forschungsumgebung, die sowohl belastbare quantitative Ergebnisse als auch vertiefende Einblicke in Einstellungen, Motive und Entscheidungsprozesse ermöglicht.

Beispiele für typische Fragestellungen finden Sie auf der Seite Use Cases.

Für Community Research ist eine Community ein stabiler, beziehungs-basierter Personenkreis, mit dem wir in direktem Kontakt stehen.

Die Teilnehmenden verstehen ihre Rolle nicht als einmalige Umfrageteilnahme, sondern als wiederkehrende Beteiligung an Forschung und Entwicklung.

Dieses Verständnis erhöht Motivation, Aufmerksamkeit und Qualität der Antworten.

Eine Community entsteht dann, wenn:

  • die gleichen Personen wiederholt an Studien teilnehmen
  • die Teilnehmenden persönlich bekannt und verifiziert sind
  • die Mitglieder wissen, dass sie Teil einer längerfristigen Community sind

Community-Studien folgen einem klar strukturierten Ablauf, der schnelle Ergebnisse ermöglicht und gleichzeitig vertiefende Einblicke liefert.

Mehr zu unseren Leistungen finden Sie im Bereich Angebot.

Ausgangspunkt ist eine konkrete Fragestellung eines Unternehmens. Gemeinsam definieren wir, welche Aspekte untersucht werden sollen und welche Zielgruppe relevant ist.

In vielen Studien arbeiten wir mit einem strukturierten Fragebogen, der geschlossene Fragen mit offenen Begründungsfragen kombiniert. Teilnehmende können ihre Antworten direkt erläutern und kommentieren. So lassen sich nicht nur Ergebnisse messen, sondern auch die Motive und Überlegungen hinter den Antworten nachvollziehen.

Je nach Fragestellung können auch andere Forschungsdesigns sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise Tagebuchstudien, moderierte Diskussionen in Community-Foren oder kreative Aufgaben, bei denen Teilnehmende ihre Eindrücke etwa in Form von Collagen oder Bildsammlungen festhalten.
Welche Methode eingesetzt wird, richtet sich immer nach der jeweiligen Fragestellung und dem Erkenntnisziel der Studie.

Die Befragung wird innerhalb der relevanten Community durchgeführt. Die Feldzeit beträgt in der Regel fünf bis acht Tage, je nach Umfang der Studie und gewünschter Anzahl an Antworten.

Nach Abschluss der Feldphase werden die Ergebnisse ausgewertet und strukturiert aufbereitet.

Neben der Analyse der quantitativen Ergebnisse werden offene Antworten systematisch ausgewertet. Wo sinnvoll, werden sie codiert oder thematisch gebündelt, um Muster, Argumente und wiederkehrende Einschätzungen sichtbar zu machen.

So lassen sich nicht nur Ergebnisse messen, sondern auch die Gründe und Überlegungen hinter den Antworten besser verstehen.

Die Ergebnisse werden in einem strukturierten Ergebnisbericht zusammengefasst und von Community Research präsentiert.

Der Bericht enthält zentrale Erkenntnisse aus den quantitativen Ergebnissen, zusammengefasste Argumente aus offenen Antworten sowie konkrete Handlungsempfehlungen.

Der Ergebnisbericht entsteht in der Regel innerhalb von rund einer Woche nach Abschluss der Feldphase.

Durch die stabile Struktur der Communities lassen sich Studien schnell starten und zuverlässig durchführen. Vom Studiendesign bis zum Ergebnisbericht können Studien bei Bedarf innerhalb von rund zwei Wochen umgesetzt werden.

Die Communities ermöglichen es, verschiedene Forschungsmethoden flexibel miteinander zu verbinden.

Innerhalb derselben Community können beispielsweise:

  • strukturierte Onlinebefragungen durchgeführt werden
  • qualitative Interviews organisiert werden
  • UX-Tests stattfinden
  • Produkttests oder Degustationen durchgeführt werden

Quantitative Ergebnisse, etwa aus ergänzenden Studien, können so gezielt vertieft werden. Auffällige Muster oder Unterschiede lassen sich direkt mit Teilnehmenden diskutieren und besser verstehen.

Klassische Onlinepanels sind ein etabliertes Instrument der Marktforschung und eignen sich besonders für quantitative Befragungen mit grossen Stichproben.

Community-basierte Forschung wird besonders dann relevant, wenn Fragestellungen ein vertieftes Verständnis von Einstellungen und Entscheidungsprozessen erfordern oder wenn Zielgruppen schwer erreichbar sind.

Communities bieten Vorteile, wenn:

  • Motive und Entscheidungsprozesse vertieft verstanden werden sollen
  • Zielgruppen über klassische E-Mail-Befragungen schwer erreichbar sind
  • dieselben Personen wiederholt befragt werden sollen
  • Teilnehmende für Interviews, UX-Tests oder Produkttests gezielt und schnell ausgewählt werden sollen

Viele Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, jüngere Zielgruppen über klassische Marktforschungsinstrumente zu erreichen. Traditionelle Onlinepanels basieren häufig auf E-Mail-Einladungen und einmaligen Befragungen. Gerade jüngere Personen reagieren darauf zunehmend weniger.

Community-basierte Forschung bietet hier einen anderen Ansatz. Die Teilnehmenden bewerben sich aktiv für eine Community und wissen, dass sie über einen längeren Zeitraum hinweg an Studien teilnehmen können.

Die Rekrutierung und Kommunikation orientieren sich zudem an den Nutzungsmustern der Zielgruppe, beispielsweise über mobile Kanäle und soziale Netzwerke. Dadurch lassen sich auch jüngere Zielgruppen zuverlässig erreichen und langfristig in Studien einbinden.

Die Communities bilden das Fundament unserer Forschung. Je nach Community umfassen sie rund 70 bis 200 persönlich verifizierte Teilnehmende, die bereit sind, über einen längeren Zeitraum hinweg an Studien teilzunehmen.


Die Mitglieder werden gezielt rekrutiert und nach zentralen soziodemografischen Merkmalen quotiert. Dadurch entsteht eine stabile Gruppe, die regelmässig an Studien teilnehmen kann.

Community Research bietet aktuell zwei Communities:

Junge Community
(16–30 Jahre)

Deutschschweiz, quotiert nach zentralen soziodemografischen Merkmalen.
Umfasst rund 70 Teilnehmende.

Altersdurchmischte Community
(16–79 Jahre)
Deutschschweiz, quotiert nach zentralen soziodemografischen Merkmalen.
Umfasst rund 200 Teilnehmende.

Die Communities werden kontinuierlich betreut und bei Bedarf nachrekrutiert, um Aktivität und Zusammensetzung langfristig stabil zu halten. Weitere Communities werden gezielt auf Basis von Kundenbedürfnissen aufgebaut.

Die Rekrutierung erfolgt über mehrere Kanäle, um eine stabile und ausgewogene Zusammensetzung der Communities sicherzustellen.

Die Communities werden bewusst etwas grösser rekrutiert als die angestrebte Anzahl aktiver Teilnehmender. Dadurch können Inaktivität oder Ausfälle flexibel ausgeglichen werden und es bleibt stets eine ausreichende und ausgewogene Stichprobe für Studien verfügbar.

Zu den wichtigsten Rekrutierungsquellen gehören:

  • Social Media und Online-Inserate
  • Kooperationen mit Organisationen oder Institutionen
  • Flyer oder Aushänge an öffentlichen Orten
  • punktuelle persönliche Ansprache

Alle Bewerber:innen durchlaufen einen strukturierten Screeningprozess. Dabei werden soziodemografische Merkmale, Interessen und weitere relevante Kriterien erfasst.

Alle Mitglieder einer Community werden vor der Aufnahme mindestens einmal persönlich verifiziert.

Die Verifikation erfüllt mehrere Funktionen:

  • Bestätigung der Identität der Teilnehmenden
  • Einschätzung der Motivation zur Teilnahme
  • Erklärung der Teilnahmebedingungen und Entschädigung

Dadurch entsteht eine Community aus realen, erreichbaren Personen – nicht aus anonymen Profilen oder automatisierten Antworten.